Erste Hilfen f√ľr Eltern mit behinderten Kindern

F√ľr viele Eltern bricht bei der Diagnose, ihr Kind ist behindert, oder retardiert, eine Welt zusammen. Hier sollen erste Hilfestellungen gegeben werden mit dieser ersch√ľtternden Diagnose umgehen zu k√∂nnen.

Erste Hilfen f√ľr Eltern mit behinderten Kindern

Beitragvon Reiner » 30/3/2007, 21:03

Eltern die mit einer möglichen Behinderung ihres Kindes konfrontiert werden, haben Anspruch auf verschiedene Hilfen.

Meistens sind den Betroffenen diese Hilfen noch nicht bekannt.

Mit diesem Forum m√∂chten wir versuchen auf die bestehenden Unterst√ľtzungsm√∂glichkeiten hinzuweisen:



:arrow: Behindertenausweis
:arrow: steuerliche Verg√ľnstigungen
:arrow: Pflegegeld
:arrow: Verhinderungspflege
:arrow: Kurzzeitpflege
:arrow: Blindengeld
:arrow: √Ąrztl. Betreuung im SPZ (sozial p√§diatrisches Zentrum)
:arrow: Wie beantrage ich ein Hilfsmittel
:arrow: Fahrtkostenerstattung [Finanzamt]
:arrow: Fahrtkostenerstattung [Krankenkasse]
:arrow: KFZ-Steuer
:arrow: Bahnfahren
:arrow: Parkausweis
:arrow: FED [Familienentlastender Dienst]
:arrow: Fr√ľhf√∂rderung
:arrow: Integrationshelfer
:arrow: Persönliches Budget
:arrow: Eingliederungshilfe
:arrow: Haushaltshilfe bei gesetzlich Versicherten
:arrow: Hilfe zur Pflege
:arrow: Kinderzuschlag oder Kindergeld-Zuschlag


:idea: Ein anderes nicht zu vernachlässigendes Thema ist die Frage, was passiert, wenn wir nicht mehr da sind.
:arrow: Behinderten Testament Es besteht die Möglichkeit ein sogenanntes Behinderten Testament zu verfassen.


:arrow: :arrow: Diese Liste soll noch fortgesetzt werden, und zu den jeweiligen Begriffen verlinkt werden. :idea:
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Schwerbehindertenausweis

Beitragvon Reiner » 30/3/2007, 22:01

Der Schwerbehindertenausweis

Der Schwerbehindertenausweis ist beim Versorgungsamt zu beantragen. Das Versorgungsamt stellt anhand der Schwere der behinderungsbedingten Funktionsbeeinträchtigungen und den Grad der Behinderung (GdB) fest.

Beträgt der GdB mindestens 50, so liegt eine Schwerbehinderung
vor und es wird ein Schwerbehindertenausweis ausgestellt. Liegt der GdB unter 50, so wird lediglich ein Bescheid √ľber die H√∂he des GdB ausgestellt.

Das Versorgungsamt pr√ľft au√üerdem, ob die Voraussetzungen f√ľr bestimmte Merkzeichen vorliegen, die im Schwerbehindertenausweis
eingetragen werden können und zur Inanspruchnahme bestimmter Nachteilsausgleiche berechtigen.

[hr][hr]

Folgende Merkzeichen können im Schwerbehindertenausweis eingetragen werden:

G : der Ausweisinhaber ist in seiner Bewegungsfreiheit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt

aG: der Ausweisinhaber ist außergewöhnlich gehbehindert

H: der Ausweisinhaber ist hilflos,weil er ständig fremder Hilfe bedarf

B: der Ausweisinhaber bedarf ständiger Begleitung

Bl: der Ausweisinhaber ist blind

Gl: der Ausweisinhaber ist gehörlos oder erheblich schwerhörig verbunden mit schweren Sprachstörungen

RF: der Ausweisinhaber erf√ľllt die landesrechtlich festgelegten gesundheitlichen Voraussetzungen f√ľr die Befreiung von der Rundfunk- geb√ľhrenpflicht

[hr][hr]


Der nachfolgende Überblick beschränkt sich auf die Darstellung einiger der wichtigsten Nachteilsausgleiche, die aufgrund des Schwerbehinderten- ausweises in Anspruch genommen werden können.


Unentgeltliche Beförderung
Schwerbehinderte Menschen, die infolge ihrer Behinderung in ihrer Bewegungsf√§higkeit im Stra√üenverkehr erheblich beeintr√§chtigt oder hilflos oder geh√∂rlos sind, k√∂nnen beim Versorgungsamt f√ľr 60 Euro j√§hrlich eine Wertmarke kaufen und damit √∂ffentliche Nahverkehrsmittel unentgeltlich nutzen. Ist das Merkzeichen „H” oder „Bl” eingetragen, wird die Wertmarke auf Antrag unentgeltlich abgegeben. Kostenlos wird die Wertmarke ferner dann ausgegeben, wenn der zur unentgeltlichen Bef√∂rderung berechtigte schwerbehinderte Mensch f√ľr den laufenden Lebensunterhalt Leistungen nach dem SGB XII (also z.B. Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) bezieht. Mit der Wertmarke k√∂nnen auch nicht zuschlagpflichtige Z√ľge der Deutschen Bahn AG im Umkreis von 50 km um den Wohnort benutzt werden.

Unentgeltliche Beförderung einer Begleitperson
Im √∂ffentlichen Personenverkehr wird die Begleitperson des schwerbehinderten Menschen unentgeltlich bef√∂rdert, wenn im Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ eingetragen ist. Zu beachten ist,dass das Merkzeichen „B“ nicht ausschlie√üt, dass der behinderte Mensch √∂ffentliche Verkehrsmittel auch ohne Begleitung nutzt.

Parkerleichterung
„aG“) und blinde Menschen (Merkzeichen „Bl“) k√∂nnen vom Stra√üenverkehrsamt einen Parkausweis erhalten, der es ihnen beispielsweise erlaubt, ihr Kfz im eingeschr√§nkten Halteverbot oder auf Parkpl√§tzen zu parken, die durch ein Rollstuhlfahrersymbol gekennzeichnet sind. Kann der schwerbehinderte Mensch nicht selbst den Pkw fahren, so ist ihm eine Ausnahmegenehmigung des Inhalts auszustellen, dass der ihn jeweils bef√∂rdernde Kraftfahrzeugf√ľhrer auf den betreffenden Stellpl√§tzen parken darf.

Befreiung von der Rundfunkgeb√ľhr
Behinderte Menschen, denen das Versorgungsamt das Merkzeichen „RF“ zuerkannt hat, k√∂nnen beim Sozialamt eine Befreiung von den Fernseh- und Rundfunkgeb√ľhren beantragen. Eine Geb√ľhrenbefreiung kommt ferner f√ľr Personen in Betracht, die Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII beziehen. Innerhalb einer Haushaltsgemeinschaft wird die Befreiung allerdings nur dann gew√§hrt, wenn der Haushaltsvorstand oder dessen Ehegatte zu dem genannten Personenkreis geh√∂rt oder ein anderer Haushaltsangeh√∂riger nachweist, dass er allein das Rundfunkger√§t zum Empfang bereit h√§lt.

Steuererleichterungen
Nachteilsausgleiche in Form von Steuererleichterungen sind f√ľr behinderte Menschen insbesondere im Einkommenssteuergesetz und im Kraftfahr- zeugsteuergesetz vorgesehen.

Steuerverg√ľnstigungen nach dem EStG
Das Einkommenssteuergesetz (EStG) sieht verschiedene Steuer- erleichterungen f√ľr Menschen mit Behinderung und ihre Angeh√∂rigen vor. So kann ein behinderter Mensch beispielsweise wegen der au√üer- gew√∂hnlichen Belastungen, die ihm unmittelbar infolge seiner Behinderung erwachsen, einen Pauschbetrag (Behindertenpauschbetrag) in der Einkommensteuererkl√§rung geltend machen.

Durch den Behindertenpauschbetrag werden die typischen Mehrauf- wendungen eines behinderten Menschen wie z.B. erhöhter Wäsche- verbrauch sowie die Kosten der Unterbringung in einem Heim usw. abgegolten. Die Höhe des Pauschbetrages richtet sich nach dem dauernden Grad der Behinderung. Als Pauschbeträge werden gewährt bei einem Grad der Behinderung

• von 25 und 30 — 310 Euro
• von 35 und 40 — 430 Euro
• von 45 und 50 — 570 Euro
• von 55 und 60 — 720 Euro
• von 65 und 70 — 890 Euro
• von 75 und 80 — 1.060 Euro
• von 85 und 90 — 1.230 Euro
• von 95 und 100 — 1.420 Euro

F√ľr behinderte Menschen, die hilflos sind (Merkzeichen „H“ im Schwerbehindertenausweis) und f√ľr Blinde erh√∂ht sich der Pauschbetrag auf 3.700 Euro. Der Pauschbetrag eines behinderten Kindes kann auf Antrag auf die Eltern √ľbertragen werden, wenn das Kind ihn nicht selbst in
Anspruch nimmt und die Eltern f√ľr das Kind Kindergeld oder einen Kinderfreibetrag erhalten. Neben dem Behindertenpauschbetrag
können weitere außergewöhnliche Belastungen des behinderten Menschen gesondert in der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden.
Hierzu zählen z.B. Fahrtkosten und bestimmte krankheitsbedingte Kosten.

Steuerpflichtige, die einen pflegebed√ľrftigen Angeh√∂rigen in dessen oder der eigenen Wohnung pflegen, ohne hierf√ľr Einnahmen zu erhalten, k√∂nnen zum Ausgleich ihrer pflegebedingten Aufwendungen einen Pflegepauschbetrag in H√∂he von 924 Euro in der Einkommens- steuererkl√§rung geltend machen.
Als Einnahme wird dabei grunds√§tzlich auch das Pflegegeld angesehen, das der Pflegebed√ľrftige von seiner Pflegeversicherung erh√§lt und an den Angeh√∂rigen zu dessen eigener Verf√ľgung weitergibt (z.B. um dessen Pflegedienstleistungen zu verg√ľten). Von diesem Grundsatz gibt es jedoch eine Ausnahme: Das Pflegegeld, das Eltern eines behinderten
Kindes f√ľr ihr Kind erhalten, z√§hlt unabh√§ngig von der Verwendung
nicht zu den Einnahmen.

Voraussetzung f√ľr die Geltendmachung des Pflegepauschbetrages ist ferner, dass der Pflegebed√ľrftige hilflos, also st√§ndig auf fremde Hilfe angewiesen ist. Diese Voraussetzung kann durch das Merkzeichen „H“ im Schwerbehindertenausweis oder durch die Einstufung in die Pflegestufe III nachgewiesen werden.

Steuerverg√ľnstigungen nach dem KraftStG
Schwerbehinderte Menschen,die ein Kraftfahrzeug halten, k√∂nnen aufgrund des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (Kraft- StG) die Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer oder eine Erm√§√üigung beantragen, wenn das Fahrzeug nur im Zusammenhang mit ihrer Fortbewegung oder der F√ľhrung ihres Haushalts benutzt wird. Die Steuerbefreiung oder Steuererm√§√üigung steht dem schwerbehinderten Menschen nur auf schriftlichen Antrag zu, der gleichzeitig mit der Zulassung des Fahrzeugs bei der Zulassungsbeh√∂rde
oder unmittelbar beim Finanzamt gestellt werden kann.

Von der Kraftfahrzeugsteuer in vollem Umfang befreit sind Fahrzeuge, die von schwerbehinderten Menschen gehalten werden, die hilflos, blind oder außergewöhnlich gehbehindert sind.

Die Behinderung ist durch einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen H, Bl oder aG nachzuweisen. Die Kraftfahrzeugsteuer erm√§√üigt sich um 50 Prozent f√ľr schwerbehinderte Menschen, die infolge
der Behinderung in ihrer Bewegungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt (Merkzeichen G) oder gehörlos (Merkzeichen Gl) sind, sofern die genannten Personen auf ihr Recht zur unentgeltlichen Beförderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln verzichtet haben.

Die Kraftfahrzeugsteuerverg√ľnstigungen k√∂nnen unter den genannten Voraussetzungen auch von minderj√§hrigen Kindern in Anspruch genommen werden. In diesem Fall muss das Fahrzeug auf den Namen des behinderten Kindes zugelassen werden und darf von den Eltern nur f√ľr Fahrten benutzt werden, die im Zusammenhang mit der Fortbewegung oder der Haushaltsf√ľhrung des behinderten Kindes stehen.

Gesetzestext: http://bundesrecht.juris.de/schwbawv/index.html
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Fahrtkosten bei Behinderung

Beitragvon Reiner » 30/3/2007, 22:50

Fahrtkosten

Liegt bei Ihrem Kind ein GdB von mindestens 80 vor, so k√∂nnen Fahrtkosten f√ľr durch die Behinderung veranlasste unvermeidbare Fahrten in angemessenem Rahmen als au√üergew√∂hnliche Belastungen ber√ľcksichtigt werden. Das gleiche gilt bei behinderten Menschen, bei denen der GdB mindestens 70 betr√§gt und bei denen dar√ľber hinaus eine Geh- und Stehbehinderung (als Nachweis gilt insoweit das Merkzeichen √Ę‚ā¨ŇĺG√Ę‚ā¨Ňď im Schwerbehindertenausweis) festgestellt ist.

Als angemessen betrachten die Finanzbehörden im Allgemeinen einen Aufwand von Privatfahrten von insgesamt 3.000 km jährlich. Da ein
Kilometersatz von 30 Cent zugrunde gelegt wird, ergibt sich ein steuerlich ber√ľcksichtigungsf√§higer Aufwand von 900 Euro im Jahr. Wenn Sie ein Fahrtenbuch oder Aufzeichnungen f√ľr Fahrten mit Ihrem behinderten Kind f√ľhren, so k√∂nnen Sie auch die Kosten f√ľr mehr als 3.000 km geltend machen, soweit die Fahrten angemessen und √Ę‚ā¨Ňĺbehinderungsbedingt√Ę‚ā¨
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Bahnfahren bei Behinderung

Beitragvon *Martina* » 31/3/2007, 09:17

Nachteilsausgleich:


Bahnfahren

Verg√ľnstigungen durch das Sozialgesetzbuch IX

Schwerbehinderte Menschen erhalten bei Reisen mit der Deutschen Bahn laut Gesetz eine Reihe von Verg√ľnstigungen.
Sie hei√üen "Nachteilsausgleich" und sind an bestimmte Bedingungen gekn√ľpft.

Voraussetzungen: Ausweis und Wertmarke
Menschen mit Behinderungen k√∂nnen Leistungen in Anspruch nehmen, wenn sie einen amtlichen Ausweis - er ist gr√ľn und hat einen halbseitigen, orangefarbenen Fl√§chenaufdruck- mit g√ľltiger Wertmarke besitzen.

Die Wertmarken sind beim Versorgungsamt erhältlich, das den Schwerbehindertenausweis zusammen mit einem Streckenverzeichnis ausgibt. Die Marken gelten entweder ein Jahr oder ein halbes Jahr und kosten zur Zeit EUR 60,- bzw. EUR 30,-.

Kostenlos erhalten die Wertmarke behinderte Menschen, die blind oder hilflos sind, die Arbeitslosenhilfe oder laufende Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Sozialhilfegesetz bzw. entsprechende Leistungen der Kriegsopferf√ľrsorge beziehen.

Leistungen im Rahmen des Nachteilsausgleichs

Mit Ausweis und Wertmarke haben behinderte Menschen Anspruch auf folgende Leistungen:
Unentgeltliche Bef√∂rderung in folgenden Z√ľgen der Deutschen Bahn:

* in IR- und D-Z√ľgen (Fernverkehr)
* IRE-, RE-, RB-, Z√ľgen und S-Bahnen (Nahverkehr)

Das gilt immer in der 2. Klasse auf den im Streckenverzeichnis eingetragenen Strecken sowie auf den Strecken der Verkehrsverb√ľnde (IR- und D-Z√ľge k√∂nnen kostenlos nur benutzt werden, wenn sie f√ľr den Verkehrsverbund freigegeben sind).

Bitte beachten Sie: EC/IC und ICE sind von der unentgeltlichen Benutzung grundsätzlich ausgeschlossen.
Unentgeltlich, und zwar unabhängig vom Wohnort des Behinderten, ist die Beförderung auch:

* auf NE-Strecken (Betreiber ist nicht die DB) in Z√ľgen des Nahverkehrs in der 2. Klasse
* auf allen Buslinien im Nahverkehr. Darunter zählen Linien, die im Allgemeinen nicht weiter als 50 km reichen
* innerhalb von Verkehrsverb√ľnden und Tarifgemeinschaften in der 2. Klasse von Z√ľgen, die mit Verbundfahrscheinen benutzt werden k√∂nnen.
* Bitte beachten Sie:
Sind innerhalb eines Verkehrsverbundes oder von Gemeinschaftsverkehren die IR-/D-Z√ľge f√ľr Verbundfahrscheine nicht freigegeben und sind die Strecken nicht im Streckenverzeichnis aufgef√ľhrt, so muss der DB-Fahrpreis gezahlt werden.
* Unentgeltliche Mitfahrt einer notwendigen Begleitperson: Das ist möglich, wenn im Schwerbehindertenausweis ein "B" eingetragen und der Vermerk "Die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist nachgewiesen" nicht gelöscht ist (diese Regelung gilt auch, wenn der Schwerbehinderte keine Wertmarke besitzt). Anstelle einer Begleitperson kann auch ein Hund mitgenommen werden.
* Begleiter reisen mit:
in allen Z√ľgen des Nah- und Fernverkehrs, auch in einem DB AutoZug (au√üer Sonderz√ľgen und -wagen) in der Klasse, f√ľr die der Ausweisinhaber eine Fahrkarte besitzt; zahlt die Begleitperson nicht,
auf Buslinien im Nah- und Fernverkehr, auf Strecken der NE-Bahnen, auf dem Bodensee, Bereich √úberlinger See,in Sitzwagen von Nachtz√ľgen.

Benutzung der 1. Klasse
Der Ausweisinhaber kann in der 1. Klasse fahren, wenn das ausdr√ľcklich in seinem Ausweis vermerkt ist.
Die Möglichkeit besteht:

* in allen Z√ľgen des Nahverkehrs (S, RB, RE, IRE), der D- und IR-Z√ľge auf den im Streckenverzeichnis zum Schwerbehindertenausweis (inkl. Beiblatt und Wertmarke) eingetragenen Strecken
* mit einer Fahrkarte 2. Klasse - mit/ohne BahnCard Rabatt - in allen Z√ľgen der DB, ausgenommen bei Fahrten in Sonderz√ľgen und Sonderwagen und mit Fahrkarten, deren Preise Kostenzuschl√§ge f√ľr Arrangements oder √Ąhnliches enthalten. Beiblatt und Wertmarke werden nicht ben√∂tigt

Unentgeltliche Beförderung von Hilfsmitteln
Ein mitgef√ľhrter Rollstuhl oder orthop√§dische Hilfsmittel werden selbstverst√§ndlich auch ohne Beiblatt zum Schwerbehindertenausweis und Wertmarke unentgeltlich bef√∂rdert:

* in allen Z√ľgen des Nah- und Fernverkehrs (ausgenommen in Sonderz√ľgen und Sonderwagen) in Verbindung mit einer Fahrkarte (auch erm√§√üigt) bzw. mit dem Streckenverzeichnis
* auf Omnibuslinien im Nah- und Fernverkehr, soweit die Beschaffenheit der Busse das zulässt
* Bitte beachten Sie: Ihr Rollstuhl sollte die Ma√üe der ISO-Norm (Breite max. 700 mm, L√§nge max. 1.200 mm, Gewicht max. 250 kg) nicht √ľberschreiten.

Unentgeltliche Bef√∂rderung eines F√ľhr- oder Begleithundes und einer Begleitperson
Das ist auch ohne Beiblatt/Wertmarke m√∂glich, wenn auf der R√ľckseite des Ausweises ein 'BI' eingetragen ist.

(Quelle: www.deutsche-bahn.de)




Mobilitätsservice der Bahn



Mobilit√§tseingeschr√§nkte Reisende k√∂nnen den Mobilit√§tsservice der Bahn jetzt noch einfacher bestellen. Wer auf seiner Bahnreise Hilfe beim Ein-, Um- und Aussteigen ben√∂tigt - beispielsweise einen Hublift f√ľr den Rollstuhl -, kann diese ab sofort auch bequem im Internet bestellen.

Unsere Servicemitarbeiter vor Ort helfen Ihnen gerne beim Ein-, Um- und Aussteigen, begleiten Sie jedoch wegen der kurzen Haltezeiten nicht zu Ihrem Sitzplatz.

F√ľr Ihre Bestellung f√ľllen Sie bitte den Fragebogen aus und schicken ihn bis sp√§testens einen Werktag vor Ihrer Abreise bis 18:00 Uhr an uns ab. F√ľr Anmeldungen an einem Sonntag oder Montag bis sp√§testens Samstag 14:00 Uhr.

In Fernverkehrsz√ľgen ben√∂tigen wir Ihre Wagen- und Platznummer, damit wir Ihre Hilfe gew√§hrleisten k√∂nnen. In Nahverkehrz√ľgen anstatt der Reservierung Platzangabe machen. z.B: 1 Wagen/Zuganfang.

Selbstverst√§ndlich buchen wir f√ľr Sie auch Ihre Fahrscheine und Reservierungen, die wir Ihnen auf Wunsch auch gerne zusenden. Diese k√∂nnen Sie telefonisch unter unserer Rufnummer 01805/512 512 (EUR 0,14/Min.) bestellen. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr und Samstag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

(Quelle: http://www.bahn.de/p/view/mobilitaet/ha ... vice.shtml )

Dort findet man auch das Formular zum Online-buchen



Hier kann man die Brosch√ľre "Mobil mit Handicap" downloaden:
http://www.bahn.de/p/view/mdb/pv/pdf/di ... p_tags.pdf[b]
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KFZ Steuer bei Behinderung

Beitragvon *Martina* » 2/4/2007, 10:41

KFZ-Steuer


Schwerbehinderte mit dem Merkzeichen G (gehbehindert) und Gehörlose mit orangefarbigem Flächenaufdruck im SBA

können zwischen der Kraftfahrzeugsteuerermäßigung von 50 % und der "Freifahrt" mit öffentlichen Verkehrsmitteln wählen. Als Gehörlose in diesem Sinne gelten auch Hörbehinderte mit einer an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeit beiderseits, wenn daneben schwere Sprachstörungen (schwer verständliche Lautsprache oder geringer Sprachschatz) vorliegen.
Auf schriftliche Anforderung √ľbersendet das Versorgungsamt dem Behinderten ein Beiblatt zum Schwerbehindertenausweis ohne Wertmarke und ein Antragsformular. Damit wird die Steuererm√§√üigung beim Finanzamt beantragt. Das Finanzamt vermerkt die Steuererm√§√üigung auf dem Beiblatt und im Fahrzeugschein.
Will der Behinderte später lieber die "Freifahrt" beanspruchen, so muss er beim Finanzamt erst den Vermerk im Beiblatt löschen lassen, seine Fahrzeugversicherung benachrichtigen und das Beiblatt dann beim Versorgungsamt mit einer Wertmarke versehen lassen.

Nachweis: Schwerbehindertenausweis, Beiblatt, Fahrzeugschein

Quelle: § 3a Abs. 2 Satz 1 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Mai 1994 (BGBl. I S 1102, zuletzt geändert durch Art. 31 des Sozialgesetzbuches -Neuntes Buch - (SGB IX vom 19.6.2001 (BStBl I S. 1046).



Schwerbehinderte mit dem/den Merkzeichen
H (hilflos),
BI (blind),
aG (außergewöhnlich gehbehindert)

Das Fahrzeug, f√ľr das der Behinderte Steuererm√§√üigung/-befreiung beantragt, muss auf seinen Namen zugelassen sein. Dies ist auch bei Minderj√§hrigen m√∂glich. D.h., dass ein Minderj√§hriger Eigent√ľmer eines Autos sein kann, aber nicht Versicherungsnehmer sein muss (Anm. von Martina). Die Steuerbefreiung/-erm√§√üigung wird nur f√ľr ein Fahrzeug gew√§hrt. Es darf nur vom Behinderten, von anderen Personen nur in seinem Beisein gefahren werden. Ausnahme: Fahrten im Zusammenhang mit dem Transport des Behinderten (z. B. R√ľckfahrt ohne Behinderten von dessen Arbeitsstelle zu dessen Wohnung) oder f√ľr seine Haushaltsf√ľhrung (z. B. Fahrt zum Einkauf, zum Arzt usw.). Werden G√ľter (ausgenommen Handgep√§ck) oder entgeltlich Personen (ausgenommen gelegentliche Mitfahrer, Fahrgemeinschaften) bef√∂rdert, erlischt die Steuererm√§√üigung/-befreiung.
Wenn der Behinderte kein weiteres Fahrzeug h√§lt, kann die Steuererm√§√üigung/-befreiung auch f√ľr ein Wohnmobil gew√§hrt werden.

Achtung: Bei der Anmeldung des Autos auf ein minderjähriges Kind ist die Unterschrift von allen Erziehungsberechtigten nötig, welche in Gegenwart einer Amtsperson getätigt werden muss. (Ergänzung SISA)


Nachweis: SBA und Fahrzeugschein

Quelle: § 3a Abs. 1 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Mai 1994 (BGBl. I S 1102, zuletzt geändert durch das Zerlegungs- und Kraftfahrzeugsteueränderungsgesetz vom 6. August 1998 (BGBl. I S. 1998).

Quelle f√ľr die Infos:
http://www.steuer.niedersachsen.de/Serv ... l#anchor12
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Parkausweis bei Behinderung

Beitragvon *Martina* » 2/4/2007, 15:02

Parkausweis

Wer einen Behindertenparkplatz benutzen will, muss in Deutschland eine Sondergenehmigung beantragen und erh√§lt dann den in der Europ√§ischen Union einheitlichen blauen Parkausweis. Dieser muss beim Parken auf einem Behindertenparkplatz gut sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden. Grunds√§tzlich reicht es nicht aus, wenn ein gr√ľn-orangener Schwerbehindertenausweis im Fahrzeug ausliegt ‚Äď es muss der genannte blaue Sonderparkausweis ausliegen. Durch Vorlage des Schwerbehindertenausweises (Merkzeichen aG oder BI muss eingetragen sein) wird bei der zust√§ndigen Beh√∂rde (meist Stra√üenverkehrsstelle oder Ordnungsamt) ein spezieller Parkausweis ausgestellt, der berechtigt auf den dazu ausgewiesenen Fl√§chen zu parken. Wer zust√§ndig ist, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.




Hier finden sich die wichtigsten und besten Infos zu Parkausweis:

http://de.wikipedia.org/wiki/Behindertenparkplatz
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FED = Familienentlastender Dienst

Beitragvon Reiner » 9/4/2007, 12:57

Zielsetzung
In vielen Regionen gibt es Familienentlastende Dienste (FeD) bzw. Familienunterst√ľtzende Dienste (FuD). Sie werden von Vereinen und Verb√§nden wie z.B. der Lebenshilfe, Diakonie und Caritas getragen und bieten je nach Ausstattung stundenweise, tageweise oder mehrt√§gige Betreuungs- und Pflegehilfen innerhalb und au√üerhalb der Familien, Unternehmungen wie Einkaufen, Schwimmen, Spazieren gehen, sozialp√§dagogische Beratung und Begleitung, Vermittlung von Hilfen wie beispielsweise Kurzzeitunterbringung oder die Vermittlung von anderen Diensten.
Freizeit- und Ferienangebote f√ľr Kinder w√§hrend der Schulferien, die Herstellung von Kontakten zu anderen betroffenen Familien zur Entlastung von Familien mit behinderten Angeh√∂rigen an.

Damit soll deren Gesundheit sowie die Betreuungs- und Pflegebereitschaft erhalten und die Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben ermöglicht werden.

Finanzierung
Eine einheitliche Finanzierungsgrundlage f√ľr die Familienentlastenden Dienste gibt es im Gesetz leider nicht.
So finanzieren sich Familienentlastende Dienste in aller Regel je nach √∂rtlicher Gegebenheit √ľber Leistungen der Pflegeversicherung, der Sozial- und / oder Jugendhilfe und weiterer √∂ffentlicher Zusch√ľsse.
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Blindengeld

Beitragvon *Martina* » 28/4/2007, 14:23

Blindengeld

hier ein allgemein informierender Link:

http://www.seh-netz.info/blindenhilfe/index.php
Bitte beachtet da auch die Linkliste, die euch weiterhelfen könnte.

Und diese Seite hilft auch weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Blindengeld



Blindengeld wird je nach Bundesland in unterschiedlicher Höhe gezahlt:

Blindengeld in Niedersachsen:
http://www.blindenverband.de/aktiv/volk ... /faq3.html

Blindengeld in Hamburg:
http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/pre ... ngeld.html

Blindengeld in Bayern:
http://www.zbfs.bayern.de/bayblindg/index.html

Blindengeld in Sachsen:
http://www.sms.sachsen.de/de/bf/staatsr ... lb_188.htm

Blindengeld im Saarland:
http://www.lsgv.saarland.de/13485.htm

Blindengeld in Hessen:
http://www.lwv-hessen.de/webcom/show_ar ... -31/i.html



Fortsetzung folgt.
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FED in Niedersachsen

Beitragvon Reiner » 26/5/2007, 15:19

Diese Liste der FED Einrichtungen in Niedersachsen kann jederzeit erweitert werden.

Falls euer Wohnort in dieser Aufstellung noch nicht dabei ist, ggf. bei dem nächstgelegenen FED nachfragen.
Falls dabei ein neue FED Einrichtung gefunden wurde, bitte eine Info an Reiner.

FED in Bersenbr√ľck / Bramsche
Gilkamp 10
49565 Bramsche
Tel.: 05461/9965-16
Fax.: 05461/9965-17
fed@heilp-hilfe-bsb.de
www.heilp-hilfe-bsb.de/html/familien_en ... dienst.htm

NORLE gGmbH (F√ľr LK Oldenburg)
in Delmenhorst
Karlstr. 3
27749 Delmenhorst
Tel. 044221/155789
eMail fed-norle-del@freeenet.de

in Großenkneten
Binsenweg 19
Tel.04435/95156
eMail info@fed-norle.de

Kinderhilfe Meppen
Verein f√ľr heilp√§dagische Hilfe e. V. FED
Zeisstr. 5
49716 Meppen
Tel. 05931/807113
eMail alfons.schlarmann@vitus-werk.de

Lebenshilfe Ortsvereinigung Osnabr√ľck e. V.
FED
Kurt Schuhmacher Damm 8
49078 Osnabr√ľck
Tel. 0541/430266

Lebenshilfe Nordhorn gGmbH FED
M√ľckenweg 98c
48527 Nordhorn
Tel. 05921/8065 -55
eMail FED@lebneshilfe-nordhorn.de


Lebenshilfe Grafschaft Diepholz gGmbH
Finkensteg 1
27232 Sulingen
Tel. 04271780246
eMail pluemer@lebenshilfe-grafschaft-diepholz.de


Caritasverband Osnabr√ľck St. Lukas-Heim
FED
Gasthauskanal 5
26871 Papenburg
Tel.04861/925261
eMail c.maugg@st-lukas-heim.de


Lebenshilfe Syke e. V.
FED
La Chartre Str.10
28857 Syke
Tel. 04242/959723
eMail fedsyke@lebenshilfe-syke.de


Christophorus-Werk Lingen e. V.
FED
Dr.-Lindgen Str.5-7
49783 Lingen
Tel.
0591/9142 870
eMail fed@christophorus-werk.de


Caritas-Verein Altenoythe e. V.
FED
Heinrich-von-Oytha-Str.1a
26169 Friesoythe
Tel.
04491/938869
eMail FED-Friesoythe@t-online.de
Zuletzt geändert von Reiner am 15/3/2008, 21:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Verhinderungspflege

Beitragvon Reiner » 26/5/2007, 16:04

Allgemeine Infos zur Verhinderungspflege:

Verhinderungspflege bedeutet, dass der pflegende Angeh√∂rige √ľber einen bestimmten Zeitraum durch eine andere Person oder eine Einrichtung bei der Betreuung des Kranken vertreten wird. Die entstehenden Kosten (z.B. die Bezahlung der Vertretung) werden von der Pflegekasse bis zu maximal 1432 √Ę‚Äö¬¨ und f√ľr h√∂chstens 28 Tage im Jahr ersetzt.

Um eine sogenannte √Ę‚ā¨Ňĺstundenweise Verhinderungspflege√Ę‚ā¨Ňď handelt es sich, wenn die Ersatzpflege weniger als 8 Stunden am Tag geleistet wird.

Weitere Infos zur stundenweise Verhinderungspflege

Nach einer Vereinbarung der Spitzenverb√§nde der Pflegekassen vom 5.4.2000 in Siegburg wird das Pflegegeld f√ľr den betreffenden Tag nicht gek√ľrzt und der Tag wird nicht auf die H√∂chstanspruchsdauer von 28 Tagen Verhinderungspflegeleistung im Jahr angerechnet. Das bedeutet, dass die Verhinderungspflegeleistung in diesem Fall eine echte Zusatzleistung zu allen anderen Leistungen der Pflegeversicherung ist.

Daher:
Kein Abzug beim Pflegegeld, wenn die Verhinderungspflege nur stundenweise in Anspruch genommen wird.

Weitere Infos:
http://www.alzheimerforum.de/2/8/1/wdakude_k63.html
Zuletzt geändert von Reiner am 5/7/2008, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Fahrtkostenerstattung -- gesetzliche Krankenkasse

Beitragvon Reiner » 21/1/2008, 21:21

Fahrtkostenerstattung in der gesetzliche Krankenkasse

Wann Fahrtkosten von der Krankenkasse getragen werden, ist f√ľr viele Patienten noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. "Immer wieder werden zu diesem Thema Fragen in unserer Beratungsstelle gestellt und es wird um Aufkl√§rung gebeten", sagt Ulrike Dzengel von der Beratungsstelle Leipzig der Unabh√§ngigen Patientenberatung Deutschland.

Prinzipiell √ľbernimmt die Krankenkasse Kosten f√ľr Fahrten, wenn sie im Zusammenhang mit einer bestimmten Leistung der Krankenkasse zwingend medizinisch notwendig sind. Welches Fahrzeug benutzt werden kann, ob Taxi, √∂ffentliches Verkehrsmittel oder Krankenwagen, richtet sich nach der medizinischen Notwendigkeit im Einzelfall.

Gesetzlich festgelegt ist, dass Fahrtkosten √ľbernommen werden, wenn es sich um Fahrtkosten zu privilegierten Leistungen handelt. Diese sind im Sozialgesetzbuch V abschlie√üend aufgez√§hlt. Darunter fallen beispielsweise Fahrten zu station√§ren Leistungen, Rettungsfahrten zum Krankenhaus oder Krankentransporte. Fahrten zur ambulanten Behandlung z√§hlen nur zu dieser Rubrik, wenn es sich um eine ambulante Krankenhausbehandlung, eine ambulante Operation oder eine vor- und nachstation√§re Behandlung im Krankenhaus handelt und dadurch eine an sich gebotene station√§re Behandlung vermieden oder verk√ľrzt wird bzw. nicht ausf√ľhrbar ist.

Bei sonstigen ambulanten Behandlungen werden Fahrtkosten nur noch im Ausnahmefall vom Vertragsarzt verordnet und von der vom 08.10.2007
Krankenkasse √ľbernommen. In der "Krankentransport-Richtlinie" sind diese Sonderf√§lle vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen worden.

Dazu z√§hlen zum Beispiel Krebs-Patienten, die zur Strahlentherapie oder zur Chemotherapie fahren m√ľssen, Dialyse-Patienten, Patienten, die laut Schwerbehindertenausweis au√üergew√∂hnlich gehbehindert (aG), blind (Bl) oder besonders hilfsbed√ľrftig (H) sind und Patienten mit der Pflegestufe Stufe 2 oder 3.

Des Weiteren k√∂nnen √Ąrzte bei Erkrankungen, die von den genannten Ausnahmeregelungen nicht erfasst, jedoch von vergleichbarem Schweregrad sind, eine Fahrtkosten√ľbernahme verordnen. "In all diesen F√§llen m√ľssen die Fahrten zuvor durch die Krankenkasse genehmigt werden, dass hei√üt vor Antritt der Fahrt muss bei der Krankenkasse die Kosten√ľbernahme beantragt und durch sie best√§tigt
werden", erkl√§rt die Patientenberaterin. Als Eigenbeteiligung m√ľssen die Patienten zehn Prozent der Fahrtkosten zuzahlen (mindestens f√ľnf, h√∂chstens aber zehn Euro pro Fahrt), es sei denn sie verf√ľgen √ľber eine Zuzahlungsbefreiung.

Diese Zuzahlungsverpflichtung besteht auch f√ľr Versicherte, die das 18.
Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Aus:
http://www.vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=sx ... DXxQXeR12L
Zuletzt geändert von Reiner am 15/3/2008, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Steuerlicher Vorteil bei Behinderung

Beitragvon *Martina* » 25/1/2008, 10:30

Steuerliche Verg√ľnstigungen

Steuer-Pauschalbeträge im Zusammenhang mit einer Behinderung.

Kosten, die Ihnen durch eine Behinderung entstehen, k√∂nnen Sie als au√üergew√∂hnliche Belastungen dem Finanzamt in Rechnung stellen. Sie haben die M√∂glichkeit, entweder einen Pauschbetrag oder die tats√§chlich durch die Behinderung entstandenen Kosten (abz√ľglich der zumutbaren Eigenbelastung) in den Zeilen 116-119 geltend zu machen.

Folgende ungek√ľrzte Pauschbetr√§ge stehen Ihnen zu:

Grad der Behinderung - Pauschbetrag:


25 und 30 % 310 EUR

35 und 40 % 430 EUR

45 und 50 % 570 EUR

55 und 60 % 720 EUR

65 und 70 % 890 EUR

75 und 80 % 1.060 EUR

85 und 90 % 1.230 EUR

95 und 100 % 1.420 EUR

Bei Hilflosen und Blinden 3.700 EUR



Zusätzlich zu den Pauschbeträgen kann man folgende Kosten absetzen:

o Fahrtkosten (auch Fahrten durch dritte Personen)
o bei einer Behinderung von 80 % oder 70 % mit Gehbehinderung (Merkzeichen "G") 3.000 km x 0,30 EUR = 900 EUR
o bei einer außergewöhnlichen Gehbehinderung (Merkzeichen "aG")
o bei Hilflosen (Merkzeichen "H")

Bei Blinden-Fahrten (Merkzeichen "B") durch Angeh√∂rige oder andere Personen erkennt das Finanzamt bis zu 15.000 km x 0,30 EUR = 4.500 EUR an, wenn die tats√§chliche Fahrleistung nachgewiesen oder glaubhaft gemacht wird (vgl. BFH-Beschluss vom 21.09.1999, BFH/NV 2000, S.452). Bei Schwerstbehinderung k√∂nnen Sie statt des Pauschbetrags von 0,30 EUR die tats√§chlichen Kfz-Kosten geltend machen (Urteil des FG M√ľnchen vom 26.11.1997, Az. 1 K 4037/96, EFG 1998, Seite 568).

Auch bei einer wesentlich geringeren km-Leistung als 15.000 km können Sie im Ausnahmefall statt der Pauschale von 0,30 EUR die tatsächlichen Kfz-Kosten geltend machen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhof vom 13.12.2001, Az. III R 40/99).

Auch bei einer tatsächlichen Kilometerleistung von weniger als 1.500 km ist im allgemeinen nur der Pauschbetrag von 0.30 EUR je Kilometer anzusetzen. (Bundesfinanzhof vom 13.12.2001, Bundesfinanzhof/NW 2002)

Die 15.000 km sind die Obergrenze. Ist nur durch den Einsatz eines Pkw eine berufsqualifizierte Ausbildung m√∂glich, k√∂nnen weitere 5.000 km f√ľr private Fahrten ber√ľcksichtigt werden, Bundesfinanzhof, Urteil vom 13.12.2001, Az. III R 6/99, BstBl. II 2002, 198.

Auch andere Fahrtkosten, z.B. Taxi, k√∂nnen Sie geltend machen, allerdings muss die Fahrleistung von 3.000/15.000 km entsprechend gek√ľrzt werden.

Die Eigenbeteiligung f√ľr √∂ffentliche Verkehrsmittel k√∂nnen Sie zus√§tzlich zu den Kfz-Fahrten ansetzen (Verf√ľgung der OFD Frankfurt vom 17.6.1996, Az. S2286 A 23 - St II 20)

* F√ľhrerscheinkosten bei einem schwer geh- und stehbehinderten Kind

* Haushaltshilfe 50 % Behinderung 924 EUR, darunter 624 EUR jährlich

* Heimunterbringung bei Unterbringung zur dauernden Pflege 924 EUR, ansonsten 624 EUR jährlich

* Krankheitskosten, die durch eine akute Erkrankung verursacht wurden (Operation, Eigenanteil Krankenhaus usw.)

* Kurkosten, sofern die Kurbed√ľrftigkeit nachgewiesen ist

* Pflegepauschbetrag bei Pflege einer hilflosen Person in Höhe von 924 EUR

* Schulgeld f√ľr ein behindertes Kind

* Umbaumaßnahmen an einem Gebäude, sofern es sich nicht um einen Neubau handelt (BFH vom 10.10.1996, Az. III R 209/94, und BFH vom 6.2.1997, Az. III R 72/96)

* Aufwendungen f√ľr Besuche und Betreuung von erwachsenen, behinderten Kindern in vollstation√§rer Heimunterbringung, wie Besuchsfahrten oder Unterbringungskosten der Eltern, Aufwendungen f√ľr besondere Pflegevorrichtungen oder Pflegedienste in der Wohnung der Eltern usw. (BMF-Schreiben vom 8.3.1999, BStBl. I 1999, Seite 432).

Praxistipp

Bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst√§tte k√∂nnen Sie bereits bei einer Behinderung von 50 % mit Merkzeichen "G" im Ausweis die tats√§chlichen Kfz-Kosten oder f√ľr jeden gefahrenen km 0,30 EUR als Werbungskosten (Anlage N) geltend machen.


Nachweis der Behinderung

Die Behinderung weisen Sie dem Finanzamt durch Vorlage einer der folgenden Unterlagen nach:

* den Behindertenausweis
* den Rentenbescheid oder
* Bescheinigung des Versorgungsamts


In der Regel fordert das Finanzamt nur beim ersten Mal den Nachweis. W√§hrend der G√ľltigkeit des Ausweises gen√ľgt ein Hinweis darauf, dass der Nachweis bereits im Vorjahr vorgelegen hat.



Den erhöhten Behinderten-Pauschbetrag von 3.700 EUR erhalten Sie nach 65 Abs. 2 EStDV,

* wenn im Behindertenausweis das Merkzeichen "Bl" (blind) oder "Hinweis" (hilflos) eingetragen ist oder
* bei einem Bescheid √ľber die Pflegebed√ľrftigkeit (Pflegestufe III)


Hinweis

Bei einer Behinderung zwischen 25 und 50 % ist zusätzliche Voraussetzung, dass

* wegen der Behinderung eine Rente oder andere laufende Bez√ľge zustehen, alternativ ein entsprechender Anspruch durch eine Kapitalauszahlung abgefunden wurde oder
* die Behinderung zu einer dauernden Einbu√üe der k√∂rperlichen Beweglichkeit gef√ľhrt hat oder
* die Behinderung auf einer typischen Berufskrankheit beruht
*

Steuer-Tipp

Hat sich im Lauf des Jahres eine Veränderung bei dem Grad der Behinderung ergeben, so haben Sie Anspruch auf den jeweils höchsten Pauschbetrag.

Die Pauschbetr√§ge sind Jahresbetr√§ge. Eine monatliche K√ľrzung kommt nicht in Betracht.



Außergewöhnlichen Belastungen

Absetzen k√∂nnen Sie die tats√§chlich geleisteten Aufwendungen abz√ľglich erhaltener oder noch zu erwartender Erstattungen.


F√ľhrerscheinkosten

bei Geh- und Stehbehinderung: KFZ-Umr√ľstung


sofern der Pauschbetrag nicht in Anspruch genommen wird, in jedem Fall Fahrtkosten

Fahrtkosten


Zu √Ąrzten/Apotheken, Urteil des FG Niedersachsen vom 9.11.2000, Az. 10 K14/00

Urlaub K√∂rperbehinderter - Kosten f√ľr Begleitung steuerlich absetzen

K√∂rperbehinderte k√∂nnen die Kosten f√ľr eine Urlaubsbegleitung als au√üergew√∂hnliche Belastung von der Steuer absetzen. Dies stehe Personen, bei denen eine st√§ndige Begleitung notwendig ist, zus√§tzlich zum Pauschalbetrag f√ľr K√∂rperbehinderte zu, berichtet die Fachzeitschrift √Ę‚ā¨ŇĺNeue Wirtschaftsbriefe". Es gilt eine statistisch errechnete H√∂chstgrenze von 767 B√ľro (Aktenzeichen: HI R 58/98, Bundesfinanzhof M√ľnchen).

Bis zu 924 Euro f√ľr Haushaltshilfe

Schwer behinderte Steuerzahler k√∂nnen jedes Jahr bis zu 924 Euro f√ľr die Besch√§ftigung einer Haushaltshilfe als au√üergew√∂hnliche Belastung von der Steuer absetzen.
Diese Regelung gilt nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (Aktenzeichen: III R 36/95) auch f√ľr hauswirtschaftliche Arbeiten des Lebensgef√§hrten, der mit dem Behinderten in einer ehe√§hnlichen Gemeinschaft lebt, berichtet das Institut f√ľr Wirtschaftspublizistik, Dem Gericht zu Folge m√ľssen die Partner keinen Dienst- oder Arbeitsvertrag abschlie√üen. Bedingung ist jedoch, dass tats√§chlich Zahlungen f√ľr Hausarbeiten geleistet werden. Das Finanzministerium hat den Abzug jedoch auf F√§lle mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 beschr√§nkt.



Quelle: http://www.pamue.de/Nachteilsausgleiche.htm

Link zu einem Steuermerkblatt f√ľr Eltern mit behinderten Kindern.
http://www.bvkm.de/0-10/buecher,recht.html

Download Steuermerkblattes als PDF Datei
Zuletzt geändert von *Martina* am 25/1/2008, 11:26, insgesamt 1-mal geändert.
Jakob (*11/02), V.a. angeborene unbekannte Stoffwechselst√∂rung, schwerst mehrfachbehindert, Z.n ALTE, ICP, blind, Microcephalus, Epilepsie, Sondenkind mit PEG, H√ľftluxation bd., Kyphose. Bruder von Pauline (15 J.) und Sophie (13 J.).
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Pflegeversicherung

Beitragvon *Martina* » 25/1/2008, 10:50

Pflegeversicherung

Hier findet ihr Grundlagen f√ľr die Pflegeversicherung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeversicherung


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Kurzzeitpflegeeinrichtungen f√ľr Kinder

Beitragvon Reiner » 26/1/2008, 20:54

Kurzzeitpflege f√ľr behinderte Kinder

Familien, die ein schwer behindertes Kind zu Hause pflegen oder betreuen, stehen vor besonderen Problemen, wenn die Hauptpflegeperson beispielsweise wegen Krankheit längere Zeit ausfällt.
Ein Ersatz ist dann oft nicht so schnell zur Stelle. In diesen F√§llen ist Kurzzeitpflege und -betreuung in den nachstehend aufgef√ľhrten Einrichtungen m√∂glich.

Die Möglichkeiten, einen Platz in einer der Einrichtungen zu erhalten, richten sich nach dem Platzangenbot zum Zeitpunkt der Nachfrage.

Wichtiger Hinweis:
Die Pflegekassen √ľbernehmen Leistungen der Kurzzeitpflege in der Regel nur in Pflegeeinrichtungen, mit denen sie einen Versorgungsvertrag abgeschlossen haben. Betroffene Familien sollten sich deshalb von ihrer Pflegekasse bzw. dem Unternehmen, bei dem eine private Pflegeversicherung besteht, vorher beraten lassen.

Liegt keine Pflegebed√ľrftigkeit vor oder sind die Aufenthaltskosten h√∂her als die Leistungen der Pflegeversicherung, k√∂nnen unter bestimmten Voraussetzungen die nicht gedeckten Kosten von der Sozialhilfe √ľbernommen werden.
Eltern sollten sich in einem solchen Fall vor Beginn der Ma√ünahme an das √∂rtliche Sozialamt wenden, das n√§here Ausk√ľnfte erteilt.

Quelle: Hilfen f√ľr Familien mit schwerstkranken Kindern in Niedersachsen
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Kurzzeitpflege darf den Zeitraum von 28 Tage pro Kalenderjahr und den Gesamtbetrag von 1432 √Ę‚Äö¬¨ nicht √ľberschreiten. Die Einrichtungen m√ľssen eine Zulassung f√ľr Kurzzeitpflege haben.

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Bitte die Kurzzeitpflege nicht mit der Verhinderungspflege verwechseln. Dies sind zwei unterschiedliche Finanzierungstöpfe und Betreuungsmassnahmen

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzzeitpf ... zeitpflege

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Ein Link zur Kurzzeitpflege in in Halle/NRW .

http://www.kurzzeitpflege-arche.de/

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http://www.frabhof.de

Der Frab Hof in Melle Landkreis Osnabr√ľck ist eine Kurzzeiteinrichtung f√ľr Menschen mit Behinderungen

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Burg Wittlage in der N√§he von Osnabr√ľck
Burg Wittlage (Kurzzeitpflegeeinrichtung)
----------------

Haus Kinderinsel in 21369 Nahrendorf in der N√§he von L√ľneburg
http://www.haus-kinderinsel.de.tl/
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In Bremen soll es auch noch eine Kurzzeitpflegeeinrichtung f√ľr Kinder geben.

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Weitere Links zum Thema Kurzzeitpflege und Kurzzeitpflegeeinrichtungen:
http://www.kinderpflegekompass.de/grund ... pflege.php
http://www.kinderpflegekompass.de/pdf/N ... pflege.pdf

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Weitere Links; Erfahrungsberichte oder Hinweise f√ľge ich gerne hinzu.

Gruß

Reiner
Zuletzt geändert von Reiner am 8/8/2009, 09:06, insgesamt 13-mal geändert.

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Fr√ľhf√∂rderung bei behinderten Kindern

Beitragvon Reiner » 26/1/2008, 21:49

Fr√ľhf√∂rderung

In den einzelnen Bundesl√§ndern scheint es unterschiedliche Regelungen zur Fr√ľhf√∂rderung von behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern zu geben.

Weitere Infos zur Fr√ľhf√∂rderung in Niedersachsen sind hier zu finden:

http://www.soziales.niedersachsen.de/ma ... 40859.html
Zuletzt geändert von Reiner am 21/3/2008, 15:15, insgesamt 2-mal geändert.

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