Infantile Cerepralparese (ICP)

Forum zum Thema Körperbehinderung und alle damit in Verbindung stehenden Fragen.

Infantile Cerepralparese (ICP)

Beitragvon *Martina* » 19/4/2008, 14:54

Hallo zusammen:

hier ein Link mit einer Zusammenfassung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Infantile_Zerebralparese

Gruß,

Martina
Jakob (*11/02), V.a. angeborene unbekannte Stoffwechselst√∂rung, schwerst mehrfachbehindert, Z.n ALTE, ICP, blind, Microcephalus, Epilepsie, Sondenkind mit PEG, H√ľftluxation bd., Kyphose. Bruder von Pauline (15 J.) und Sophie (13 J.).
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Beitragvon Reiner » 19/4/2008, 20:22

Hallo zusammen,

folgenden Link in Sachen Cerebralparese habe ich noch in meinen Lesezeichen gespeichert.

http://www.orthopaedie-aachen.de/klinik ... arese.html

Gliederung des Berichts:
  • Was ist eine Infantile Cerebralparese ?
  • Wie kommt es zu einer fr√ľhkindlichen Hirnsch√§digung?
  • Welche Formen der Cerebralparese gibt es ?
  • Wie √§u√üert sich die Infantile Cerebralparese?
  • Was sind typische Merkmale der verschiedenen L√§hmungsformen?
    • Hemiparese:
    • Diparese:
    • Tetraparese:
  • Welche Behandlungsm√∂glichkeiten einer infantilen Cerebralparese gibt es?
  • Die Rolle der Orthop√§die bei der Behandlung der ICP



Auszug aus den Infos dieser Seite:

Was ist eine Cerebralparese oder Infantile Cerepralparese (ICP) ?


Die infantile Cerebralparese (cerebrale Bewegungsst√∂rung, cerebrale Kinderl√§hmung, Little'sche Krankheit, ICP) ist eine bleibende aber nicht unver√§nderliche Bewegungs- und Haltungsst√∂rung infolge einer Sch√§digung des fr√ľhkindlichen Gehirns in den fr√ľhen Entwicklungsphasen. Neben der St√∂rung der Haltung und Bewegung kommt es h√§ufig auch zu weiteren Behinderungen wie Anfallsleiden (Epilepsie), mentaler Behinderung (geistiger Behinderung), Sprachst√∂rungen, Verhaltensauf√§lligkeiten, St√∂rungen der Sinnesorgane, bzw. der Weiterverarbeitung von Sinneswahrnehmungen (Schielen, Gleichgewichtsst√∂rungen). Auftreten bzw. Auspr√§gungsgrad dieser Zusatzbehinderungen sind abh√§ngig vom Ort und der Ausbreitung der Gehirnsch√§digung.
Bei der ICP ist durch den Verlust von Nervenzellen des Gehirns auch dessen Funktion gestört. Die Symptomatik ist vom Ort und von der Ausprägung der Schädigung abhängig. Sie kann von einer leichten Ungeschicklichkeit bis zur schwersten spastischen Tetraparese reichen, welche alle Körperfunktionen beeinträchtigt.

Wie äußert sich die Infantile Cerebralparese?


Von wesentlicher Bedeutung f√ľr die Behandlung ist die Fr√ľhdiagnose. Schwer gesch√§digte Kinder k√∂nnen bereits zum Zeitpunkt der Geburt auffallen. Bei geringgradigen Sch√§digungen werden die M√ľtter h√§ufig durch Gedeih- und Funktionsst√∂rungen oder Bewegungsarmut aufmerksam.
Kennzeichnend sind fr√ľhzeitige abnorme Haltungen und Bewegungen, die eine abnorme Steifheit des S√§uglings, Schlaffheit und mangelnde Kopfkontrolle, h√§ufige √úberstreckung ("Kissenbohren"), Ablehnung der Bauchlage, steife Beugehaltung der Arme mit st√§ndig gefausteten H√§nden, oft eingeschlagenem Daumen, steife Streckung und √úberkreuzungstendenz der Beine, seltene Strampelbewegung und erschwerte Abspreizung beim Windeln, Seitendifferenzen in Haltungen und Bewegungen sowie abnorme, ausfahrende, zappelige Bewegungen.
Weiterhin charakteristisch sind Hemmungen und Stockungen im Bewegungsablauf, die eine nat√ľrliche Leichtigkeit vermissen lassen. Es fehlt ein harmonischer, fl√ľssiger, eleganter Bewegungsablauf.
Die Meilensteine der motorischen Entwicklung wie Greifen, Sitzen, Stehen und freies Laufen werden verzögert durchlaufen oder gar nicht erreicht. Auch die Sprachentwicklung ist verzögert und es kommt zu Störungen des Antriebes der Nahrungsaufnahme und der Lautäußerung, so findet sich oft ein ruhiges, apathisches Verhalten oder eine starke Unruhe oder Schreckhaftigkeit, ein schrilles Schreien oder monotones Wimmern.

Zudem stellen sich Schwierigkeiten beim Trinken, bzw. bei der L√∂ffelf√ľtterung, mangelndes Interesse am Spielzeug bzw. der Umgebung sowie mangelnde Kontaktaufnahme ein.
Die Schwankungsbreite der kindlichen Entwicklung ist groß.

Geringe Ausprägungen der ICP können daher oft erst nach dem 1.-2. Lebensjahr richtig erkannt werden



Gruß

Reiner

Reiner und Karin mit Annika 05/00 ICP, Epilepsie, nur 10 Worte sprechend, Rollikind und dem grossen Bruder Felix 02/96

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