Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Reiner » 10/4/2010, 09:57

Das Buch "Leben pur - Kommunikation" hat Beiträge gesammelt, wie sich Menschen mit schwerer oder mehrfacher Behinderung mitteilen können

Wie kann Kommunikation mit Kinder und Jugendlichen stattfinden, die sich aufgrund ihrer Behinderung nicht in der Form ausdrücken zu können, die direkt und ohne Zweifel von der Umgebung verstanden wird? Verstanden-werden ist auch für diese Kinder elementar wichtig. Die möglichen Folgen, die sich aus dem Nicht-verstanden-werden oder Nicht-ausdrücken-können auf Dauer ergeben, können sich vom inneren Rückzug und anhaltenden und tiefen Frustrationen und Depressionen bis hin zu Auto- und Fremdaggression erstrecken.

Das Buch aus der Serie "Leben pur ..." zeigt in seinen Beiträgen verschiedene Möglichkeiten auf, wie sich Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen mitteilen können oder wie man mit ihnen in Kontakt treten kann. Es werden Beispiele gegeben, nicht nur zur unterstützten Kommunikation, sondern auch zur sensomotorischen Kooperation, zu körpersprachlichen Äußerungen oder zu den Möglichkeiten der Kommunikation bei sehr kleinen Kindern mit schweren Beeinträchtigungen. Spezielle Themen, wie z.B. "taktiles Gebärden", die Besonderheiten in der Kommunikation bei Menschen mit einer Sehschädigung oder bei langzeitbeatmeten Kindern und Jugendlichen und auch das Thema "Kommunikation im System der Sozialgesetzgebung" werden ebenfalls aufgegriffen.




Taschenbuch mit 280 Seiten
Aktueller Preis: 17,40
ISBN: 978-3-910095-79-3

Reiner und Karin mit Annika 05/00 ICP, Epilepsie, nur 10 Worte sprechend, Rollikind und dem grossen Bruder Felix 02/96

www.stebke.de -- Das freundliche Forum fĂĽr Eltern mit behinderten Kindern
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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon strunztina » 11/4/2010, 15:06

Danke fĂĽr den Tip, finde ich super,...werde gleich mal bestellen,.... :wink:
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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon strunztina » 11/4/2010, 17:03

.....ist geordert,....bin gespannt,......finde es einen sehr guten Tip, grad´,...wo wir unser Treffen im September haben und eben auch ganz viele Menschen unterschidlichster Behinderungen zusammentreffen,....da kann man sicher das eine oder andre aus dem Buch erfahren,.... :smile:
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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Marianne » 11/4/2010, 19:11

Hallo Reiner!

Vielen Dank fĂĽr diesen Tipp.

Ich werde versuchen, mir das Buch zu besorgen.

Leider gibt es aber erfahrungsgemäß dann in der Praxis diverse Probleme.

Florian hat seit einiger Zeit von der Förderstättengruppe seiner Einrichtung leihweise einen sog. "Go-Talker". Auf diesem kann dann z. B. der Betreuer aus der FÖS die Erlebnisse von Florian in der FÖS draufsprechen. Die Betreuer aus der Wohngruppe können dann Florian dabei behilflich sein, das wieder abzurufen. Das soll dann das früher übliche Mitteilungsbüchlein ersetzen.

Wir haben auch schon versucht, das mit Florian zu praktizieren. Florian reagiert dann mit totaler Ablehnung. Ich hatte den Eindruck, dass er das nur innerhalb seiner Gruppe akzeptiert.

Auch ist es in einer Einrichtung für erwachsene Behinderte sehr schwierig, mit unterstützter Kommunikation zu arbeiten. Wenn überhaupt, dann haben nur ganz wenige Betreuer die Ausbildung für die diversen UK-Geräte. Den Idealzustand, dass alle Mitarbeiter auf dem gleichen aktuellen Stand sind, werden wir wohl nie erreichen.

Dazu kommt, dass das ganz auf die Tagesverfassung des einzelnen Betreuten ankommt, ob er mit dem Gerät und der Hilfestellung durch den Betreuer zurecht kommt.

In Florian's Einrichtung gibt es einige nichtsprechende Betreute, die UK oder GestĂĽtzte Kommunikation nur mit ganz bestimmten Betreuern akzeptieren. Hat dieser dann grade frei, ist die Kommunikation schon von Anfang an in Frage gestellt.

VG

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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Karenjappy » 11/4/2010, 20:01

Hallo Marianne,

das finde ich ja schon wieder sehr interessant. Wir sollten uns wirklich öfters austauschen, wenn man nur mehr Zeit hätte :wink:

Anton kommuniziert über Bildkarten und hat ein paar wenige Gebärden gelernt, die er aber auch oft sehr unkontrolliert anwendet. Wenn man dies nicht von Anfang an richtig mit ihm durchführt, hat er das ganz schnell raus und wird zur *faulen Backe* . Genau da setzt auch unser Problem in der Praxis ein. Die meisten Betreuer sind mit dieser Kommunikation völlig überfordert. Er isst ja auch ohne, dass er das vorher gebärdet. In der Schule hat er erst was bekommen, wenn er die Gebärde auch gemacht hat, das ist im Wohnheim nicht mehr so. Habe schon arge Angst, dass da einige Gebärden wieder verloren gehen, neue wird er wahrscheinlich gar keine mehr lernen, denn das erfordert ein Höchstmaß an Konsequenz und ist bei den oft wechselnden Betreuern fasst unmöglich.
Dabei gibt das doch so viel Lebensqualität, wenn man selber mitteilen kann, was man möchte oder nicht möchte.

Ich glaube es gibt ganz viele Wege, um mit unseren schwerbehinderten Kindern zu kommunizieren. Das allerwichtigste dabei ist es aber, dass man sich auf den Menschen einlässt und danach schaut, welche Signale er uns gibt. Letztendlich ist es dann egal, wie die Therapie heisst, ob es unterstützte Kommunikation oder Gebärden oder Talker sind.

LG
Karen *67 mit Johanna *93 (allerg. Asthma, Pupura Schönlein Hennoch 09), Anton *94 (Temporallappenhypoplasie, Arachnoidalzyste rechts, Seh- und Hörbehindert, Skoliose OP 03/2009, keine Sprache, 00-09 Blindenschule Friedberg, 01/2010 bis 02/2011 Wohnheim) und Paulina *98 (unser Wirbelwind)
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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Marianne » 12/4/2010, 08:48

Hallo Karen!

Du sprichst mir aus der der Seele.

Leider scheint es so zu sein, dass die in der Behindertenschule erarbeiteten Dinge nach dem Wechsel in die Werkstatt bzw. in die Förderstätte wieder drohen, verloren zu gehen.

Da muss man aber schon ganz gezielt ansetzen.

Als erstes müßte geklärt werden, ob sich das Wohnheim überhaupt für eine derartige Förderung zuständig erklärt. Es kann gut sein, dass die der Ansicht sind, dass sich darum die Werkstatt zu kümmern hat. Von der Möglichkeit einer Förderung der Betreuten durch die WfB habe ich allerdings keine Erfahrung.

Ich habe mich in Florian's Einrichtung mit den Betreuern aus der Wohngruppe und aus der FÖS darüber unterhalten. Die FÖS Betreuer haben dann das mit dem GO-Talker angeleiert. Anscheinend macht Florian in der FÖS da auch mit. Soweit ich gehört habe, ist das aber in der Wohngruppe fortzuführen fast nicht möglich. Zu der Zeit, wenn die Bewohner aus der Werkstatt bzw. aus der FÖS wieder zurück in die Gruppen kommen, ist einfach viel zu viel Unruhe. Und später ist dann schon wieder Abendessenszeit.

Generell würde ich aber nochmal mit der Heimleitung über dieses Thema unterhalten und gezielt fragen, wer für die Förderung zuständig ist und welche Massnahmen angeboten werden. Wenn das nicht greift: Es muss auch im Wohnheim einen Heimbeirat geben. Der besteht i.d.R. aus ein paar Vertretern der Bewohner und 1 oder 2 Eltern. Wenn sich da auch keine Unterstützung abzeichnet, kannst Du ja so beiläufig einstreuen, dass Du Dich evtl. mit der Heimaufsicht unterhalten wirst. Damit machst Du auf jeden Fall klar, dass Du es nicht bei der derzeitigen Situation lassen willst.

Heimbeirat ist auf jeden Fall Pflicht, ich bin schon seit Mitte letzten Jahres dafür bestellt worden. In den Heimbeiratssitzungen kriegst Du auch immer alles mit, was von den Vertretern der Bewohner an Missständen angesprochen wird. Aber auch die Elternvertreter können ihre Anliegen vorbringen und das nicht nur in Bezug auf den eigenen Sohn/Tochter sondern auch, was man an "Unzulänglichkeiten" allgemein beobachtet hat.

VG

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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Karenjappy » 12/4/2010, 09:11

Hallo Marianne,

bist ja ganz fleiĂźig heute morgen :wink:

Marianne hat geschrieben:Als erstes müßte geklärt werden, ob sich das Wohnheim überhaupt für eine derartige Förderung zuständig erklärt. Es kann gut sein, dass die der Ansicht sind, dass sich darum die Werkstatt zu kümmern hat. Von der Möglichkeit einer Förderung der Betreuten durch die WfB habe ich allerdings keine Erfahrung.


Bei uns ist das folgendermaßen: Die Förderstätte ist bei uns im Haus. Die Betreuer aus der Wohngruppe wechseln dann in den Förderbereich, allerdings dann in eine andere Gruppe. Ich finde ein Wechsel an Betreuern hat Vorteile und Nachteile. Der Vorteil liegt darin, dass die Bewohner erkennen, dass es eine neue Situation ist, dass jetzt der Bereich Fördern zuständig ist und *gearbeitet* werden soll. Der Nachteil ist, dass einfach unheimlich viele Personen an meinem Sohn rumwerkeln und eigentlich keiner so genau weiss, was zu tun ist. Unsere Kinder brauchen einfach ein festes Konzept, an das sie sich halten können, sonst kann es auch mit der Kommunikation nicht wirklich funktionieren.
Marianne hat geschrieben:Zu der Zeit, wenn die Bewohner aus der Werkstatt bzw. aus der FÖS wieder zurück in die Gruppen kommen, ist einfach viel zu viel Unruhe. Und später ist dann schon wieder Abendessenszeit.

Ich dachte immer, dass man solch einen Talker einsetzt, um Deinem Sohn die Möglichkeit zu geben auf eine Art zu kommunizieren. Deswegen sollte er doch so oft wie möglich eingesetzt werden, z. Bsp. auch beim Abendessen. Oder bekommt er beim Abendessen einfach alles vorgesetzt? Hat er die Wahl frei zu entscheiden, was er essen möchte?
Marianne hat geschrieben:Es muss auch im Wohnheim einen Heimbeirat geben

Ganz bestimmt, habe aber noch keinen Kontakt. Das steht aber auf meiner Liste ganz oben nach dem Gespräch mit der Heimleitung.
Marianne hat geschrieben:Heimbeirat ist auf jeden Fall Pflicht

Da bin ich auf alle Fälle dabei, hab ja auch schon jahrelange Erfahrung als stellv. Schulelternbeirätin und ackere immer an der Front :wink:
Marianne hat geschrieben:kannst Du ja so beiläufig einstreuen, dass Du Dich evtl. mit der Heimaufsicht unterhalten wirst

Das ist ja absolutes Neuland für mich. Die Heimaufsicht hat jetzt bei uns mukiert, dass im Bad ein Holzstuhl steht, der könnte ja schimmeln. Allerdings sehen sie nicht den Dreck in der Wohngruppe, weil alle mit Straßenschuhen da durchdappen und Anton ist ja ein *Robber*, der erledigt den Putzdienst mit seinen Klamotten :cry:

Ich warte jetzt erst mal mein Gespräch ab und bin gespannt, was dabei herauskommt (Termin ist am 23.04., musste ich allerdings auch über einen Monat drauf warten)

LG
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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Mone80 » 13/4/2010, 17:29

Hallo Karen und Marianne,

ich finde Eure Beiträge total spannend und sie spiegeln den Alltag, im Bereich der Kommunikation bei besonderen jungen Erwachsenen wieder.
Ich finde es traurig da gerade der Bereich von UK nicht weiter gefĂĽhrt wird.

Es gibt in Frankfurt eine Beratungsstelle fĂĽr UK die auch mit Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten.

schaut mal hier:

http://www.unterstuetzte-kommunikation.de/
Beratungstelle ohne Wort in Frankfurt

hier weitere Beratungstellen:
viewtopic.php?f=111&t=11561

Diese Beratungsstellen arbeiten sehr eng mit den Einrichtungen zusammen und leiten das nähere Umfeld in die Möglichkeiten der unterstützten Kommunikation ein.


LG Mone80
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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Marianne » 13/4/2010, 19:19

Hallo Mone!

Vielen Dank fĂĽr Deine Links und Deine UnterstĂĽtzung.

Ich werde mit den verantwortlichen Betreuern in Florian's Wohngruppe darĂĽber sprechen.

Allerdings mache ich mir keine allzu grossen Hoffnungen, das sich dadurch wirklich etwas ändert.

Zum einen scheint Florian nur sporadisch dazu in der Lage zu sein, er hat uns ja selber schon gezeigt, dass er den Go Talker nicht in unserer Gegenwart nutzen möchte. Eher schon, wenn die bei ihm sehr beliebte KG-Schülerin ihn besuchen kommt. In ihrer Gegenwart scheint er zu unglaublichen Reaktionen fähig zu sein. Vor kurzem wollte er, wie sie mir erzählt hat, sich die Arme nicht von ihr durchbewegen lassen. Aber: er wollte ihr selber zeigen, was er kann. Er hat in Seitlage dann selber 10 x den nach dem Rücken gebeugten Arm wieder nach vorne gestreckt.

Ich halte Dich gerne auf dem Laufenden.

Viele GrĂĽsse

Marianne
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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Mone80 » 13/4/2010, 19:24

Hallo Marianne, einfach unglaublich was die Kids können wenn die richtige Motivation da ist.

Ich finde das ĂĽbrigends total sĂĽĂź mit der KG SchĂĽlerin und grinse jedes mal wenn ich von ihr lese. Liebe auf dem ersten Blick.

LG Simone
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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Marianne » 14/4/2010, 09:56

Hallo Mone!

Ja, es ist schier unglaublich, was das bei Florian bewirkt.

In der Fähigkeit, Kontakte zu zu einem von ihm favorisierten weiblichen Wesen aufzubauen, scheint er nicht behindert zu sein. Wenn während unserer Stadtbummel ein hübsches Mädchen vor uns geht, fängt er schon an, schmachtende Laute von sich zu geben. Ebenfalls wenn wir im Cafe sind, das will er nicht nur rein wegen Kuchen etc, sondern auch wegen Flirten mit der Bedienung.

Ich habe mir Deinen Link angeschaut und mir die Beratungsstelle vom Dominikus-Ringeisenwerk in Ursberg rausgesucht, die scheint ja ziemlich viel zu bieten. Ich ruf da einfach mal an und frag, ob die evtl. auch mal vor Ort eine Informationsveranstaltung machen könnten.

VG

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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Mone80 » 14/4/2010, 18:04

Hallo Marianne,

:irene4: muß echt lachen - finde es so süß und sooooooooooooo normal. Einfach schön.

LG Simone
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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Karenjappy » 15/4/2010, 06:55

Hallo Simone,

vielen Dank fĂĽr den Link. Wir mĂĽssen wahrscheinlich erst mal so einige andere Dinge regeln, bevor wir dieses Thema intensiv mit dem Wohnheim angehen. Wir sind ja auch erst 3 Monate da und alle mĂĽssen sich erst mit der Situation arrangieren.
Marianne hat geschrieben:Ebenfalls wenn wir im Cafe sind, das will er nicht nur rein wegen Kuchen etc, sondern auch wegen Flirten mit der Bedienung.

das ist doch prima :baer: , wie oft unterschätzen wir unsere Kinder und werden dann immer ganz schnell eines besseren belehrt.

Anton hat in dieser Richtung noch keine Ambitionen, aber er hat auch gerade erst mit der Pubertät begonnen, war wohl alles etwas verzögert. Aber wird ganz sicher noch kommen. :grin:

LG
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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon Mone80 » 15/4/2010, 15:01

Hallo Karen, na dann wird es erst richtig spannend! :group3g:

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Re: Kommunikation bei schwerer oder mehrfacher Behinderung

Beitragvon strunztina » 17/4/2010, 18:37

Habe heute das Buch bekommen,...und schon einige Seiten gelesen,...ist echt interressant und informativ,.... :wink:
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