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Dieses Forum bietet Gelegenheit sich über Behinderungen und chronische Krankheiten (von Kindern) auszutauschen.

Hier ist jeder Willkommen: "alte Hasen", aber auch Eltern, die erst seit kurzem mit der Erkrankung ihres Kindes konfrontiert sind. Im Austausch miteinander können alle voneinander profitieren.

Das Forum bietet die Möglichkeit der Unterhaltung und des gemeinsamen Austauschs.


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  • FAQ zu Behinderungen unserer Kinder

Neuester Beitrag 2. steuerliche Verg√ľnstigungen


Steuerliche Verg√ľnstigungen

Steuer-Pauschalbeträge im Zusammenhang mit einer Behinderung.

Kosten, die Ihnen durch eine Behinderung entstehen, k√∂nnen Sie als au√üergew√∂hnliche Belastungen dem Finanzamt in Rechnung stellen. Sie haben die M√∂glichkeit, entweder einen Pauschbetrag oder die tats√§chlich durch die Behinderung entstandenen Kosten (abz√ľglich der zumutbaren Eigenbelastung) in den Zeilen 116-119 geltend zu machen.

Folgende ungek√ľrzte Pauschbetr√§ge stehen Ihnen zu:

Grad der Behinderung - Pauschbetrag:


25 und 30 % 310 EUR

35 und 40 % 430 EUR

45 und 50 % 570 EUR

55 und 60 % 720 EUR

65 und 70 % 890 EUR

75 und 80 % 1.060 EUR

85 und 90 % 1.230 EUR

95 und 100 % 1.420 EUR

Bei Hilflosen und Blinden 3.700 EUR



Zusätzlich zu den Pauschbeträgen kann man folgende Kosten absetzen:

o Fahrtkosten (auch Fahrten durch dritte Personen)
o bei einer Behinderung von 80 % oder 70 % mit Gehbehinderung (Merkzeichen "G") 3.000 km x 0,30 EUR = 900 EUR
o bei einer außergewöhnlichen Gehbehinderung (Merkzeichen "aG")
o bei Hilflosen (Merkzeichen "H")

Bei Blinden-Fahrten (Merkzeichen "B") durch Angeh√∂rige oder andere Personen erkennt das Finanzamt bis zu 15.000 km x 0,30 EUR = 4.500 EUR an, wenn die tats√§chliche Fahrleistung nachgewiesen oder glaubhaft gemacht wird (vgl. BFH-Beschluss vom 21.09.1999, BFH/NV 2000, S.452). Bei Schwerstbehinderung k√∂nnen Sie statt des Pauschbetrags von 0,30 EUR die tats√§chlichen Kfz-Kosten geltend machen (Urteil des FG M√ľnchen vom 26.11.1997, Az. 1 K 4037/96, EFG 1998, Seite 568).

Auch bei einer wesentlich geringeren km-Leistung als 15.000 km können Sie im Ausnahmefall statt der Pauschale von 0,30 EUR die tatsächlichen Kfz-Kosten geltend machen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhof vom 13.12.2001, Az. III R 40/99).

Auch bei einer tatsächlichen Kilometerleistung von weniger als 1.500 km ist im allgemeinen nur der Pauschbetrag von 0.30 EUR je Kilometer anzusetzen. (Bundesfinanzhof vom 13.12.2001, Bundesfinanzhof/NW 2002)

Die 15.000 km sind die Obergrenze. Ist nur durch den Einsatz eines Pkw eine berufsqualifizierte Ausbildung m√∂glich, k√∂nnen weitere 5.000 km f√ľr private Fahrten ber√ľcksichtigt werden, Bundesfinanzhof, Urteil vom 13.12.2001, Az. III R 6/99, BstBl. II 2002, 198.

Auch andere Fahrtkosten, z.B. Taxi, k√∂nnen Sie geltend machen, allerdings muss die Fahrleistung von 3.000/15.000 km entsprechend gek√ľrzt werden.

Die Eigenbeteiligung f√ľr √∂ffentliche Verkehrsmittel k√∂nnen Sie zus√§tzlich zu den Kfz-Fahrten ansetzen (Verf√ľgung der OFD Frankfurt vom 17.6.1996, Az. S2286 A 23 - St II 20)

* F√ľhrerscheinkosten bei einem schwer geh- und stehbehinderten Kind

* Haushaltshilfe 50 % Behinderung 924 EUR, darunter 624 EUR jährlich

* Heimunterbringung bei Unterbringung zur dauernden Pflege 924 EUR, ansonsten 624 EUR jährlich

* Krankheitskosten, die durch eine akute Erkrankung verursacht wurden (Operation, Eigenanteil Krankenhaus usw.)

* Kurkosten, sofern die Kurbed√ľrftigkeit nachgewiesen ist

* Pflegepauschbetrag bei Pflege einer hilflosen Person in Höhe von 924 EUR

* Schulgeld f√ľr ein behindertes Kind

* Umbaumaßnahmen an einem Gebäude, sofern es sich nicht um einen Neubau handelt (BFH vom 10.10.1996, Az. III R 209/94, und BFH vom 6.2.1997, Az. III R 72/96)

* Aufwendungen f√ľr Besuche und Betreuung von erwachsenen, behinderten Kindern in vollstation√§rer Heimunterbringung, wie Besuchsfahrten oder Unterbringungskosten der Eltern, Aufwendungen f√ľr besondere Pflegevorrichtungen oder Pflegedienste in der Wohnung der Eltern usw. (BMF-Schreiben vom 8.3.1999, BStBl. I 1999, Seite 432).

Praxistipp

Bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst√§tte k√∂nnen Sie bereits bei einer Behinderung von 50 % mit Merkzeichen "G" im Ausweis die tats√§chlichen Kfz-Kosten oder f√ľr jeden gefahrenen km 0,30 EUR als Werbungskosten (Anlage N) geltend machen.


Nachweis der Behinderung

Die Behinderung weisen Sie dem Finanzamt durch Vorlage einer der folgenden Unterlagen nach:

* den Behindertenausweis
* den Rentenbescheid oder
* Bescheinigung des Versorgungsamts


In der Regel fordert das Finanzamt nur beim ersten Mal den Nachweis. W√§hrend der G√ľltigkeit des Ausweises gen√ľgt ein Hinweis darauf, dass der Nachweis bereits im Vorjahr vorgelegen hat.



Den erhöhten Behinderten-Pauschbetrag von 3.700 EUR erhalten Sie nach 65 Abs. 2 EStDV,

* wenn im Behindertenausweis das Merkzeichen "Bl" (blind) oder "Hinweis" (hilflos) eingetragen ist oder
* bei einem Bescheid √ľber die Pflegebed√ľrftigkeit (Pflegestufe III)


Hinweis

Bei einer Behinderung zwischen 25 und 50 % ist zusätzliche Voraussetzung, dass

* wegen der Behinderung eine Rente oder andere laufende Bez√ľge zustehen, alternativ ein entsprechender Anspruch durch eine Kapitalauszahlung abgefunden wurde oder
* die Behinderung zu einer dauernden Einbu√üe der k√∂rperlichen Beweglichkeit gef√ľhrt hat oder
* die Behinderung auf einer typischen Berufskrankheit beruht
*

Steuer-Tipp

Hat sich im Lauf des Jahres eine Veränderung bei dem Grad der Behinderung ergeben, so haben Sie Anspruch auf den jeweils höchsten Pauschbetrag.

Die Pauschbetr√§ge sind Jahresbetr√§ge. Eine monatliche K√ľrzung kommt nicht in Betracht.



Außergewöhnlichen Belastungen

Absetzen k√∂nnen Sie die tats√§chlich geleisteten Aufwendungen abz√ľglich erhaltener oder noch zu erwartender Erstattungen.


F√ľhrerscheinkosten

bei Geh- und Stehbehinderung: KFZ-Umr√ľstung


sofern der Pauschbetrag nicht in Anspruch genommen wird, in jedem Fall Fahrtkosten

Fahrtkosten


Zu √Ąrzten/Apotheken, Urteil des FG Niedersachsen vom 9.11.2000, Az. 10 K14/00

Urlaub K√∂rperbehinderter - Kosten f√ľr Begleitung steuerlich absetzen

K√∂rperbehinderte k√∂nnen die Kosten f√ľr eine Urlaubsbegleitung als au√üergew√∂hnliche Belastung von der Steuer absetzen. Dies stehe Personen, bei denen eine st√§ndige Begleitung notwendig ist, zus√§tzlich zum Pauschalbetrag f√ľr K√∂rperbehinderte zu, berichtet die Fachzeitschrift √Ę‚ā¨ŇĺNeue Wirtschaftsbriefe". Es gilt eine statistisch errechnete H√∂chstgrenze von 767 B√ľro (Aktenzeichen: HI R 58/98, Bundesfinanzhof M√ľnchen).

Bis zu 924 Euro f√ľr Haushaltshilfe

Schwer behinderte Steuerzahler k√∂nnen jedes Jahr bis zu 924 Euro f√ľr die Besch√§ftigung einer Haushaltshilfe als au√üergew√∂hnliche Belastung von der Steuer absetzen.
Diese Regelung gilt nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (Aktenzeichen: III R 36/95) auch f√ľr hauswirtschaftliche Arbeiten des Lebensgef√§hrten, der mit dem Behinderten in einer ehe√§hnlichen Gemeinschaft lebt, berichtet das Institut f√ľr Wirtschaftspublizistik, Dem Gericht zu Folge m√ľssen die Partner keinen Dienst- oder Arbeitsvertrag abschlie√üen. Bedingung ist jedoch, dass tats√§chlich Zahlungen f√ľr Hausarbeiten geleistet werden. Das Finanzministerium hat den Abzug jedoch auf F√§lle mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 beschr√§nkt.



Quelle: http://www.pamue.de/Nachteilsausgleiche.htm

Link zu einem Steuermerkblatt f√ľr Eltern mit behinderten Kindern.
http://www.bvkm.de/0-10/buecher,recht.html

Download Steuermerkblattes als PDF Datei

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