• Adventskalender
  • 8
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    f√ľr dich ...




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    Advent

    Im Tale sind die Blumen nun verbl√ľht
    Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
    Des Sommers Licht und W√§rme sind vergl√ľht,
    In Eis verwandelt ist der blaue See.

    Wie w√ľrde mir mein Herz in Einsamkeit
    Und in des Winters Kälte angstvoll gehen,
    Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
    Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.

    Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
    Das einstens voll von solchen Lichtern war,
    Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
    Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

    Verändert hat die Welt sich hundertmal
    In Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt!
    Durch aller Jahre M√ľhen, Freud und Qual
    Leuchtet es hell und schön: Es ist Advent!

    (Hilde F√ľrstenberg)
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